Björn Andrae


28. November 2016

....3-1 Niederlage gegen Bühl...

....sie hatten Glück dass sie nicht vor Erschöpfung auf dem Feld umgefallen sind...oder sich jemand ernsthaft verletzt hat ...denn vier Spiele in nur sieben Tagen ,das haut auch den durchtrainiertesten Sportler aus den Latschen..so erging es im gestrigen Spiel Björn...nach dem zweiten Satz ging bei ihm nichts mehr...er musste passen...die Kraft war raus...und man konnte den Jung's die Erschöpfung  nach dem Spiel ansehen ..nur einen Satz konnten sie für sich entscheiden ...wen wundert's ???

25. November 2016

Wunder blieb aus....Netzhoppers verlieren Halbfinale gegen den VfB 3-0 ( 14:25, 22:25, 12:25).

....warm gemacht ist..;)))



....nicht das man ernsthaft mit einem Sieg im gestrigen Spiel gegen den VfB  gerechnet hätte...aber die Hoffnung stirbt ja bekannternaßen immer zum Schluss..vielleicht hätte ja der VfB einen ganz schwachen Tag erwischt...und Björn und die Jung':s  einen besonders starken ;))) ...aber die Realität  war eine andere
 Der Vfb zeigte sich von seiner ganz starken Seite und zog sein Spiel gnadenlos durch...nur in Satz zwei hatte man das Gefühl von einem Hauch einer Chance , ansonsten agierten die Jung's mit einer instabilen Annahme und einerr schwachen Angriffsquote  nicht auf einem Level dass den VfB in irgend einer Weise in Bedrängnis bringen konnte.
 Da half auch die heimische Fankulisse nichts die immer wieder versuchte ihr Team zu pushen.
Das Finale wird also von den beiden stärksten Teams der Liga  ausgetragen,  denn die BR Volleys setzten sich gestern in der Schmelinghalle gegen Herrsching durch.
Für Björn und die Jung:s heißt es  abhaken und den Focus wieder auf  die Liga ausrichten, ,denn morgen schon geht es im Kampf um Tabellenpunkte gegen Bühl weiter.





Bildquelle : Oliver Schwandt

23. November 2016

Pokalhalbfinale gegen den VfB Friedrichshafen ---- morgen ---- 19.00 Uhr ----- Landkost Arena Bestensee ----

...Interview in der MOZ....einfach mal lesen...



Currywurst statt Borschtsch

Volleyballer Björn Andrae verließ die Heimat mit 22, jetzt ist er zurückgekehrt und schlägt für die Netzhoppers auf / Heimspiel am Sonntag

Bestensee
(MOZ) Steht ein Millionär im Berliner Baumarkt und schaut sich Dachziegeln an. Rote und graue, glasierte und nicht glasierte. Das ist nicht der Anfang eines Witzes. Das passiert dieser Tage immer mal wieder. Dass der Mann in Russland und Italien keinen Schritt vor die Tür machen konnte, ohne um Autogramme angefleht zu werden, interessiert hier keinen. Hier, in Berlin, in Deutschland, in diesem Fußball-Land, ist er nur ein überdurchschnittlich großer Mann, der auf Ziegeln starrt.
Der Mann heißt Björn Andrae. Er ragt zwei Meter gen Himmel und ist Volleyballer. Andrae ist Ex-Nationalspieler, einer der besten, den Deutschland in den vergangenen Jahren ans Parkett binden konnte. Ob er Millionär ist, ist eine Vermutung. Aber keine weit hergeholte. In den Top-Ligen Europas, in Italien, Russland und Polen, verdienen die Volleyballer Gehälter, die zehnmal so hoch sind wie hierzulande. Laut Liga dort 300 000 Euro und mehr statt hier 30 000 pro Jahr netto. Andrae hat in Europas stärksten Vereinen die Schuhe geschnürt – und ist zurückgekommen in die Heimat.
In Königs Wusterhausen möchte er seine Karriere beenden. Zwei bis drei Jahre will der 35-Jährige die Mannschaft von Trainer Mirko Culic, der aus Studenten, Schülern und Auszubildenden ein Team formt, anführen. Dann reichts. Vom Profi zum Semiprofi mit Freizeit – eine krasse Umstellung, sagt er.
Wobei Freizeit bei ihm Arbeit bedeutet. Seine Fitness-Übungen aus Profi-Zeiten macht der gebürtige Berliner, der im Osten der Stadt aufgewachsen ist, trotzdem. „Ich will keine schlechte Figur auf dem Platz abgeben. Sonst schäme ich mich. Eher höre ich auf, als mich mit schlechter Leistung zu blamieren“, erklärt Andrae. Leistungssportler bleibt Leistungssportler.
Während der Mann mit dem grauen Krausehaar und dem braun gebrannten Gesicht die letzten Steine auf sein Haus namens Karriere legt, zimmert er schon an einem neuen. Er gestaltet auf seinem Grundstück in Kaulsdorf einen Bungalow neu. Seine „Sommerresidenz“, wie er sie nennt. Später will er noch ein Familien-Haus auf dem 1000-Quadratmeter-Grundstück bauen lassen. Für sich und seine Freundin, die bei einer privaten Fluglinie arbeitet. Mit Kamin, Weinkeller und einem Zimmer für seine Trophäen, die derzeit bei der Mutter im Keller lagern.
Medaillen, als er zweimal Deutscher Meister und dreimal zum Volleyballer des Jahres gekürt wurde, füllen dann die Regale. Genauso wie Andenken an die Olympischen Spiele 2008 in Peking und 2012 in London, als die deutsche Nationalmannschaft Neunter und Fünfter wurde. „Dass wir es 2008 nach Peking geschafft haben, war der größte Erfolg meiner Karriere. Er war mehr wert, als eine Goldmedaille wert gewesen wäre.“Die Deutschen hatten sich zum ersten Mal seit München 1972 wieder für die Sommerspiele Björn Andrae wurde am 14. Mai 1981 in Berlin geboren. Seine Karriere begann der Volleyballer mit zwölf Jahren beim SCC Berlin. Nachdem er mit der Jugend-Nationalmannschaft 1999 das EM-Finale erreicht hatte, holte ihn Ex-Bundestrainer Stelian Moculescu zum VfB Friedrichshafen. Mit dem Team gewann er zweimal die Meisterschaft und dreimal den Pokal. Nach Stationen in Russland, Polen und Italien spielt er seit dieser Saison beim Bundesligisten Netzhoppers KW. qualifiziert. Das erste Mal seit 36 Jahren.
Es war der Beginn einer neuen Zeit für den deutschen Volleyballsport, die in WM-Bronze 2014 gipfelte. Baumeister des Erfolgs war Ex-Bundestrainer Stelian Moculescu, der Andrae in der vorangegangenen Saison für ein Jahr zum Vizemeister VfB Friedrichshafen lockte. Ein Visionär, der keine Konflikte scheut und aneckt. Ebenso wie Andrae.
Als 18-Jähriger posaunte der Berliner heraus: „Ich will mit dem Volleyballsport Millionär werden.“Was er erntete, waren Kopfschüttler, mildes Lächeln und Worte wie: „Der Junge soll erst einmal erwachsen werden, und dann mal sehen.“Vier Jahre später lief Andrae in Italien auf. „Das war eine Genugtuung“, sagt er und lacht. Und dann bringt er seinen Eindruck der deutschen Mentalität auf den Satz: „Wir sind hier viel zu realistisch.“
Understatement ersetzt der Außenangreifer mit Träumerei. Dass er das kann, hat einen Grund. „Meine Familie ist mein Anker.“Der Vater, gelernter Schlosser, brachte ihm das Sparen bei. Zu dritt lebte die Familie in einer Einzimmerwohnung. Und dennoch: „Wenn es mit dem Sport nicht geklappt hätte, hätten mich meine Eltern finanziell aufgefangen.“Wie eng das Verhältnis zu Eltern und jüngerer Schwester ist, zeigen Sätze wie: „Du kannst alles verlieren – außer die Familie.“Oder: „Wenn du niemanden vor Ort hast, mit dem du die Schönheiten einer Stadt teilen kannst, ist es nichts wert.“Und: „Je weiter ich weg war, umso wichtiger war es, zurückzukommen.“
Zum Beispiel aus Sibirien. Fünf Jahre schlug er für den russischen Erstligisten in Kemerowo auf. „Als ich da zum ersten Mal ankam am Flughafen, dachte ich, das ist doch hier eine größere S-Bahnstation“, erzählt Andrae. Er stampfte durch den knietiefen Schnee – und war ängstlich. Was würde ihn in dieser 500 000-Einwohner-Stadt, die mit dem Auto eine Fahrt von 64 Stunden von Berlin entfernt ist, erwarten? Wie er aufgenommen werden?
„Ich habe die Menschen dort lieben gelernt.“Weil Fans ihn zum Abendessen zu sich nach Hause einluden. Weil sie ihn mit Borschtsch, dieser Rote-BeeteSuppe, und mit Pelmeni, den Teigtaschen mit Kartoffel-KrautFüllung, fütterten. Weil sie ihn in der Halle feierten, als ob er zu ihnen gehörte, als ob er ein Mitglied dieser russischen Familie wäre. Und weil er die Anerkennung genoss. „Als ich in ein Restaurant ging, wurden Tische für mich frei gemacht. Ich war ein VIP.“
Sein jetziges Inkognito will er trotzdem nicht gegen den Status der Very Important Person, der sehr wichtigen Person, tauschen. Er will die Sportler bei den Netzhoppers anleiten. Als Kapitän dirigiert er bereits im Punktspiel und zeigt im Training, wie sie am besten zum Schmetterball anlaufen. Später möchte er vielleicht Jugendtrainer werden. „Oder ich mache doch ein Café auf?“, sinniert er. „Ich weiß es noch nicht. Was ich weiß, ist, dass ich angekommen bin.“

20. November 2016

Sieg und Niederlage am Doppelspieltag

...mit einer 3-0 Niederlage gegen die  United Volleys Rhein-Main und einem 3-0 Sieg gegen den VCO Berlin endete heute das Doppelspielwochenende  für die Netzhoppers...drei wichtige Tabellenpunkte konnten die Jung's heute für sich verbuchen.
 Nach anfänglichen Startschwierigkeiten  konnten Björn und die Jung's heute ihr Spiel  gegen den VCO durchziehen und für sich entscheiden .
Doch auch im gestrigen Spiel gegen die United Volleys  zeigten sich die Jung's nicht von ihrer schlechtesten Seite.Gegen den Favoriten aus Frankfurt  spielte das Team gut mit und holte den einen oder anderen spektakulären Punkt.
 Björn zeigte sich dieses Wochenende wieder als Punktegarant und wurde in  beiden Spielen  zum MVP gewählt.
Spannend geht es weiter, denn am Donnerssag den 24.11 wartet mit dem Pokalhalbfinalspiel gegen den VfB Friedrichshafen ein ganz besonderer Leckerbissen  auf die  Volleyballfans...  und wer weiß...vielleicht gibt es ja in der Landkost Arena von Bestensee ein kleines oder großes Wunder ;))...





13. November 2016

...ohne Punkte zurück vom See...

....keine Chance hatten Björn und die Jung's im gestrigen Spiel in der ziemlich leeren ZF Arena  gegen den Favoriten Friedrichshafen.
:..." nicht das es uns nicht klar war das das Netz für uns gegen den VfB besonders hoch hängt aber ein wenig mehr hätten wir sie dann doch noch ärgern können ;)  ...nun haben wir uns mit einem klaren 3-0 verabschiedet ...aber am Mittwoch den 23. November sehen wir uns ja schon wieder zum Pokalhalbfinalspiel ..und dann hoffentlich mit vielen Unterstützern in unserer Landkost Arena...vielleicht gelingt uns ja mit den eigenen Fans im Rücken ein kleines Wunder..."..so Björns Meinung nach dem gestrigen Spiel.
Björn der gestern mit 14 Punkten zum MVP gewählt wurde freute sich trotz der Niederlage mal wieder in seine rzweiten Heimat gewesen zu sein...Käffchen am See ...alte Bekannte treffen..seinem Ziehvater und Trainer  Stelu einen Besuch abstatten, waren für ihn die die schönen Seiten der Fahrt an den Bodensee.

Nächstes Heimspiel am 19 November gegen United Volleys RheinMain.

9. November 2016

----Sensation----Netzhoppers erstmals im Pokalhalbfinale----3-1 Sieg gegen Tecklenburg (18:25 14:25 25:23 23:25)

....mit dem 3-1 Sieg haben sich Björn und die Jung's soeben ins Poakalhalbfinale gespielt...Björn, der dem Team dabei mit 27 Zählern half und zum MVP gewählt wurde, freut sich sehr dass es das Team erstmalig in ein Halbfinale des Deutschen Pokals geschafft hat.
..." Es war eine große Kraftanstrengung, denn unsere fehlende Diagonalposition machte die Sache nicht unbedingt leicht..aber wir haben es geschafft....nun müssen wir  den VfB zu Hause weghauen um weiterzukommen ;)))...das wird ein harter Brocken ...aber ...auf geht's...;)))....wir können das ja am Samstag schon mal üben...wenn wir in Friedrichshafen auflaufen..." so Björn nach diesem Spiel.

7. November 2016

...3-0 Niederlage gegen Düren...

...trotz Niederlage...kann man noch lachen..


Spielanalyse
...da war gestern nichts zu holen..mit nicht optimalen Voraussetzungen starteten Björn und die Jung's in das gestrigen Spiel gegen Düren, denn Diagonalangreifer Filip Gavenda  fehlte auf dieser wichtigen Position wegen einer Verletzung ( Fingerbruch) und Zuspieler Sascha Kaleleck fiel wegen Rückenproblemen aus. Beide Spieler werden auch zum Pokalspiel nicht einsatzfähig sein und so müssen die Netzhoppers mit nur 8 Akteuren auskommen.
Somit musste Trainer Culic improvisieren um diese entscheidende Lücke zu schließen.
Im ersten Satz gelang es den Netzhoppers auch ganz gut mitzuspielen  22:25...Satz zwei sah dann leider schon anders aus ...die Dürener hatten die Schwachstellen aufgespürt und den Druck erhöht so das es den Jung's nicht mehr gelang ihr Spiel durchzuziehen 13-25...der dritte Satz war dann nochmal von Kampfgeist geprägt aber zumSieg reichte es dann auch nicht er ging mit 20-25 verloren.
Viel Zeit für Analyse und Problemlösung bleibenTrainer  und Mannschaft allerdings nicht,denn bereits am Mittwoch heißt es im Viertelfinale des Deutschen Volleyball-Pokals gegen den Zweitligisten Tecklenburger Land Volleys anzzutreten. Zum ersten mal überhaupt steht der Verein aus Königswusterhausen in der Runde der letzten acht und hat damit die Chance ins Halbfinale zu kommen ....die Motivation des Teams ist gut...die Vorraussetzungen...naja...aber wenn alle alles geben und noch mehr, wäre dieser historische Sprung durchaus machbar.   Wir drücken die Daumen....auch für das Spiel gegenden VfB  Friedrichshafen am Samstag (13.11.) kann man nur Glück wünschen...



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