Björn Andrae


30. November 2020

3:2 gegen die Netzhoppers


In einem packenden Spiel bezwangen die Jung's gestern die Netzhoppers mit 3:2. 16:25, 25:16, 19:25, 25:22, 15:13 . Damit steht Düren nach dem fünften Sieg in Folge auf Platz vier.

Jubel über einen verdienten Sieg nach einem harten Kampf: die SWD powervolleys Düren. Foto: powervolleys

Die Netzhoppers setzten Düren vor allem mit enorm druckvollen Aufschlägen zu und gewannen so die Sätze eins und drei deutlich. Die SWD powervolleys hielten mit der Tiefe ihres Kaders dagegen. Trainer Rafał Murczkiewicz wechselte im Verlauf der Partie viel. „Jeder Spieler, der auf das Feld gekommen ist, hatte an einen Anteil an diesem hart erkämpften Sieg. An solchen Spielen wachsen wir als Mannschaft.“

Burggräf und Batanov von Beginn an

Murczkiewicz schickte zu Beginn eine junge Formation auf das Feld, unter anderen startete Eric Burggräf erstmals in dieser Saison als Zuspieler, zudem lief Ivan Batanov als Libero auf. In Satz eins stand Düren ziemlich auf verlorenem Posten, weil die Gäste mit knallharten Aufschlägen beeindruckten. Vor allem Zuspieler Byron Keturakis und der Ex-Dürener Karli Allik schickten Bälle über das Netz, die Dürens Spielaufbau entweder lähmten oder komplett zerstörten. Zudem erzielten der nächste Ex-Dürener Dirk Westphal und Johannes Mönnich viel Wirkung mit ihren Aufschlägen.

Allik machte Düren am Ende mit einer starken Serie von der Aufschlagserie den Garaus. In Satz drei konnten die Brandenburger das wiederholen, erneut waren es Keturakis und Allik, die Punkte in Serie für ihr Team möglich machten. Erneut Allik entschied den Durchgang fast im Alleingang. „Das muss man anerkennen. Die Netzhoppers sind in dieser Saison in Annahme und Aufschlag richtig stark“, sagte Dürens Routinier Björn Andrae über sein Ex-Team.

„Wir sind da vor allem Dank unserer jungen Spieler zurückgekommen, nachdem die Netzhoppers uns zuvor dominiert hatten.“
Trainer Rafał Murczkiewicz

Satz zwei war eine andere Geschichte. Angeführt von Burggräf schlugen sich die SWD powervolleys zurück. Ein Block von Tobias Brand und ein geschickter Ball, mit dem Burggräf den gegnerischen Block ausnutzte, brachten Düren mit 18:14 in Führung. Zum Schluss waren es starke Burggräf-Aufschläge, die Düren vorentscheidend auf 24:15 davonziehen ließen. „Wir sind da vor allem Dank unserer jungen Spieler zurückgekommen, nachdem die Netzhoppers uns zuvor dominiert hatten“, lobte Murczkiewicz. Nach dem dritten Satz wechselte der Trainer trotzdem durch, mittlerweile waren Lucas VanBerkel, Blair Bann, Marcin Ernastowicz und Tomáš Kocian-Falkenbach auf dem Feld und sie bewirkten viel. Dürens Annahme stand sicherer gegen die Netzhoppers-Aufschläge, die Abwehr erarbeitete sich Chancen zum Gegenangriff. Den entscheidenden Punkt, der den Tibreak wahrscheinlicher machte, war ein starker Gegenangriff von Andrae zum 22:19.

VanBerkels Block

Der Entscheidungssatz blieb bis zum Schluss spannend. Eine frühe 3:0-Führung der Dürener egalisierten die Netzhoppers. Eranstowicz, Andrae und Gevert punkteten auch aus schweren Situationen zuverlässig. „Am Ende des Spiels ist es uns immer besser gelungen, die Aufschläge der Netzhoppers besser zu kontrollieren“, sagte Andrae. Den am Ende vorentscheidenden Punkt markierte VanBerkel mit einem Block zum 11:9. Den Vorsprung brachte Düren über die Ziellinie mit einem erfolgreichen Angriff von Björn Andrae beim zweiten Matchball.

„Das hat schon was zu bedeuten, dass wir gegen einen so stark aufschlagenden Gegner zweimal zurückgekommen sind und am Ende gewonnen haben“, analysierte Björn. „Es war ein packendes und intensives Spiel.“

 

(Spielbericht www. swd powervolleys.de)

 

24. November 2020

Düren gewinnt mit 3:1 bei der SVG Lüneburg. 25:20, 25:23, 22:25, 25:23

Der erste Auswärtssieg gelang den Jung's am Samstag in Lüneburg. Damit haben Björn und die Jung's sich auf Platz zwei der Tabelle plaziert...mit 4 Siegen in 5 Spielen keine schlechte Bilanz.

..."so kann es gern weitergehen  .." meinte Björn nach dem Spiel...nach dem verpatzten Pokalspie ist das schon etwas Balsam auf der Seele...am Wochenende geht  es gegen Björns ehemaligen Verein den Netzhoppers in eigener Halle ans Netz...mal schauen ob die Jung's den Heimvorteil nutzen können und sich für die Niederlage in Berlin revanchieren können..;)) 

Den ausführlichen Spielbericht könnt hier lesen  www.swd-powervolleys.de

17. November 2020

3 :1 Heimsieg ( 25:14, 18:25, 25:16, 25:21) gegen Frankfurt

 Gestern haben die Jung's den dritten Heimsieg eingefahren und sich 3 wichtige Tabellenpunkte  gegen die United  Volleys geholt. Es sieht so aus als wenn das Team die Niederlage im Pokal mental gut abgeschüttelt haben und weiter focussiert in die Ligaspiele geht. Zu sehen war gestern ein spannendes Spiel mit einer super Teamleistung ...ein kleiner Umtrunk und ein Pizzaessen  in der Umkleide war dann als Belohnung für den Sieg für Björn und die Jung's  auch noch drin.



9. November 2020

Aus im Pokal-Achtelfinale


Bilder : Oliver Schwandt



 


😢😢😢😢😢😢😢😢😢😢Als ob  die Gesamtsituation nicht schon blöd genug wäre...ohne Zuschauer spielen zu müssen und dann auch noch daheeme und keiner von Familie und Freunden kann zum anfeuern da sein...nein da fliegen die Jung's nach zwei starken Gewinnsätzen auch noch aus dem Pokal  und auch Björn konnte nach seiner Einwechslung Ende des 4. Satzes das Ruder nicht mehr mitrumreißen.

.Das ist echt mehr als enttäuschend und der Frust sitzt erst mal tief.  Doch es ändert nichts an der Tatsache das der Pokal ab jetzt ohne die Dürener Jung's weitergeht . Für die gilt es jetzt diese bittere Niederlage schnell aus dem Kopf zu bekommen um die folgenden Saisonspiele ordentlich zu rocken. 

 

( Quelle) www. powervolleys düren

 

Zwei starke Sätze zu Beginn der Partie haben nicht gereicht: Die SWD powervolleys geben das Pokal-Achtelfinale bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen Bestensee nach 2:0-Führung noch aus der Hand und scheiden mit 2:3 im Achtelfinale aus. Nach einem Leistungsabfall in Satz drei, der den Gastgebern die Rückkehr ermöglicht, erholt sich Düren nicht mehr. Die Netzhoppers ringen die SWD powervolleys nieder. 2:3 endet die Partie, 25:18, 25:19, 20:25, 18:25, 10:15 lauten die Satzergebnisse, nach denen der Pokal mit dem Achtelfinale so früh endet wie schon lange nicht mehr. Während Düren ab dem Ende des dritten Satzes nicht mehr zu seinem Spiel findet, überzeugen die Netzhoppers vor allem kämpferisch und mit viel Mut im Gegenangriff.



Blitzstart

Die SWD powervolleys legten einen Blitzstart hin in Bestensee. Zur ersten technischen Auszeit waren sie mit vier Zählern vorne, bauten den Vorsprung schnell auf sechs aus. Der größte Unterschied waren die Abwehr und die daraus resultierenden Gegenangriffe, die Düren sich häufiger erarbeitete und konsequenter nutzte. So wie zum 17:9, das Craig Ireland bei seinem ersten Einsatz von Beginn an mit einem Angriff aus der Abwehr verwertete. Den Deckel drauf machte anschließend Tobias Brand, zunächst mit einem krachenden Gegenangriff, dann mit einem Block zum 22:13.

Souveräner zweiter Satz

Satz zwei ging so weiter wie der erste geendet war: mit einer enorm dominanten Dürener Vorstellung. Brand besorgte die erste Führung mit einem kurzen Aufschlag zum 3:1. Lucas VanBerkel blockt einen Hinterfeld-Angriff der Netzhoppers humorlos zum 6:2. Auch die nächsten beiden Punkte gingen an Düren. Nach drei starken Abwehraktionen verwertete Gevert seine Angriffschance zum 7:2, Tim Broshog legte ein Ass nach. Die Gastgeber stecken zwar nicht auf, verkürzten mit einem Block auf 6:9. Zu mehr reichte es nicht, Düren war vor allem in Abwehr und Gegenangriff stärker. So wie bei beim 17:11, das Gevert mit einer starken Abwehr vorbereitet und Ireland im Angriff vollstreckt. Näher als vier Punkte kamen die Netzhoppers nicht heran, die SWD powervolleys verbuchten auch diesen Durchgang souverän.

Die Partie kippt

In der Folge gelang es den SWD powervolleys allerdings nicht, den Druck auf die Netzhoppers aufrecht zu erhalten. Die Gastgeber stabilisierten dagegen ihren Spielaufbau und hatten plötzlich auch Zugriff mit ihrer Abwehr. Der ehemalige Dürener Dirk Westphal punktete nach einer Abwehr seines Teams, anschließend packte der Block der Netzhoppers zum 8:5 zu. Düren kam aber schnell zurück, vor allem mit dem Block. Einmal Brand, zweimal Broshog und Düren führte 12:11. Das ändert nichts daran, dass die Brandenburger jetzt Morgenluft witterten. Ein Netzroller mit dem Aufschlag bereitete ihre 17:15-Führung vor, Kocian stellte mit einem Ass noch einmal auf 19:19. Dann verloren die SWD powervolleys den Faden: ein erfolgreicher Gegenangriff der Netzhoppers, ein Block, ein Ass und ein Dürener Angriffsfehler brachten den Satz und letztlich auch die Partie zum Kippen.

Endstation Achtelfinale

In der Folge wirkte Düren verunsichert, geriet zu Beginn von Satz vier mit vielen individuellen Fehlern 4:8 ins Hintertreffen. Die Netzhoppers führten nach einer schwachen Dürener Annahme sogar 11:6. Dann kämpften sich die SWD powervolleys zurück: ein Dürener Block, ein Gevert-Gegenangriff und ein leichter Fehler der Gastgeber bedeuteten das 12:13. Statt auszugleichen verpasste Düren die Punktchance, lag 12:14 hinten, um dann schnell abreißen zu lassen. Die Netzhoppers erhöhten den Aufschlagdruck, punkteten so mehrfach direkt. Der Vorsprung wuchs schnell, zum 20:14 verwerteten die Netzhoppers einen Gegenangriff – der Tiebreak war unausweichlich.
Hier legten erneut die Netzhoppers vor mit einem Gegenangriff zum 2:0. Düren zog nach einer Abwehr von Blair Bann und dem daraus resultierenden Punkt von Gevert zum 2:2 gleich. Mit einem Gevert-Ass führten die SWD powervolleys sogar 5:4. Die Akzente setzten jetzt aber nur noch die Netzhoppers: Gevert wurde geblockt, die nächsten beiden Gegenangriffe der Gastgeber saßen zum 9:6. Zum 12:8 folgte ein Netzhoppers-Ass und das Schicksal der Dürener war besiegelt. Nach dem Einzug ins Finale in der vergangenen Saison mussten die SWD powervolleys jetzt schon im Achtelfinale die Segel streichen.

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